Antilopen - die verschiedenen Arten der Hornträger

Unter den Begriff Antilopen fallen alle Tiere, die zu der Familie der Hornträger gehören. Ausnahmen stellen nur Rinder, Schafe und Ziegen dar. Die gehören einer eigenen Art an. Es handelt sich dabei um eine Art Sammelbezeichnung, denn nicht alle Hornträger, die als Antilopen bezeichnet werden, sind auch wirklich nahe miteinander verwandt und sich so sehr ähnlich. Als Antilopen werden beispielsweise Impalas, Kuhantilopen, Pferdeböcke, Wasser- und Riedböcke oder auch Arten der Gazelle bezeichnet. Der Lebensraum dieser verschiedenen Tierarten ist Afrika und Asien.

Leben in Herden, um sich vor Feinden zu schützen

Alle diese Tierarten haben gemeinsam, dass sie zahlreiche natürliche Feinde haben. Vor allem für Raubtiere ist es ein leichtes, sich ein Opfer zu schnappen. Um sich besser gegen solche starken Feinde wehren zu können, treten Antilopen in Herden auf. Lauert irgendwo Gefahr, wird meist auf unterschiedliche Weise versucht, die gesamte Herde zu informieren. Trotzdem ist der Bestand im Gegensatz zu früheren Zeiten geschrumpft. Doch das liegt nicht nur an den natürlichen Feinden der Antilope. Auch die Menschen und ähnliche Arten, die für Antilopen Nahrungskonkurrenten darstellen, führen zu einem immer kleiner werdenden Bestand.

Rinder, Schafe, Ziegen und Menschen als Feinde

Da Rinder, Schafe und Ziegen als Nutztiere der Menschen dienen, schränken diese durch das Anlegen von Weiden den Lebensraum für Antilopen enorm ein. Dadurch wird für viele Arten die Nahrung knapp und der Bestand geht immer mehr zurück. Als Pflanzenfresser, die sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern und Blättern ernähren, stellen Rinder, Schafe und Ziegen einen Konkurrenten im Kampf ums Überleben dar. Denn diese ernähren sich auf ähnliche Weise. Zusätzlich haben in früheren Zeiten aber auch Menschen, die das Fleisch und das Fell von Antilopen haben wollten, dafür gesorgt, dass sich der Bestand dieser Familie der Hornträger verkleinerte.