Big Five – fünf faszinierende Landsäugetiere

Faszinierende und gleichzeitig gefährliche Tiere. Vor allem in vielen Ländern Afrikas sind diese beheimatet und rufen seit hunderten von Jahren Begeisterung beim Menschen hervor. Allerdings reichte es vor allem früher vielen Menschen nicht nur diese anzuschauen, sondern viele wollten beispielsweise einen Löwen oder einen Elefanten tot sehen, um sich eine Trophäe zu sichern. Beim Elefanten gelten zum Beispiel die Stoßzähne aus Elfenbein als ganz besondere Trophäe und beim Löwen das Fell. Dabei bezieht sich der Begriff Big Five etymologisch nicht, wie man vermuten könnte, auf die Körpergröße der Tiere, sondern auf den damaligen Jagdschwierigkeitsgrad.

Schwer zu erwischende Tiere als Trophäen

Zu den Big Five zählen Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen und Büffel. Da diese Tiere besonders schwer zu jagen und zu fassen waren, wurden sie unter dem Begriff Big Five zusammengefasst. Schaffte es ein Jäger, ein solches Tier zu erlegen, galt dies zur damaligen Zeit als ehrenhaft. Doch dass sie damit den Bestand der Tiere erheblich senkten, war bis zur Errichtung von Nationalparks und dem Stellen unter Naturschutz kein großes Thema. Bei einigen dieser Arten war es dringend notwendig, das Jagen zu stoppen.

Population der Big Five wächst wieder

Dank der Nationalparks und strengen Naturschutzbestimmungen, die mittlerweile beim Jagen solcher Tierarten bestehen, konnte die Populationsdichte der Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner wieder auf eine Zahl gebracht werden, die erfreuend ist. Elefanten vermehren sich in Nationalparks und auch in freier Wildbahn. Zudem sind rund 8.900 Nashörner ein positives Zeichen dafür, dass die so wichtigen Tierschutzmaßnahmen großen Anklang gefunden haben. Einige Sorten der Büffel waren sogar schon fast vom Aussterben bedroht. Durch ein Leben in den gesicherten Nationalparks konnte sich aber auch diese Tierart wieder erholen und existiert so weiter. Die Big Five gibt es also auch heute noch, wobei der Begriff heutzutage vorrangig als Terminus auf modernen Safari-Reisen verwendet wird. Dennoch muss die Population und das Fortbestehen dieser Tierarten weiter untersucht und im Auge behalten werden.  Nur so bleiben diese faszinierenden und seltenen Tiere der Erde noch lange erhalten.