Büffel – afrikanische und asiatische Rinder

Neben dem Löwen, dem Leoparden, dem Elefanten und Nashörnern, zählt zu den sogenannten Big Five, den fünf größten Landsäugetieren, auch der Büffel. Die Bezeichnung erhielten diese Tiere deshalb, weil sie besonders schwer zu jagen waren und Jäger, die es schafften eins dieser Tiere zu erlegen, einen Erfolg und Ruhm erzielen konnten. Bei Büffeln handelt es sich um afrikanische und asiatische Rinder, die sich durch die Ausbildung der für diese Tierart typischen Hörner voneinander unterscheiden lassen.

Verschiedene Hörner, unterschiedliche Arten

Von den als afrikanische und asiatische Büffel bezeichneten Rinderarten, sind der Wasserbüffel, der zur asiatischen Gruppe gehört und der Kaffernbüffel, der zur afrikanischen Gruppe zählt, die bekanntesten. Unterschieden werden diese durch die Formung der Hörner. Bei den afrikanischen Arten ist die Zellbildung so sehr verstärkt, dass die Hörner nach unten wachsen und in der Mitte eine Wulst aufweisen. Nützlich sind Büffel aber nicht nur als Trophäe nach der Jagd, sondern vor allem auch als Milchtiere. Weltweit gibt es von dieser Tierart noch rund 150 Millionen. Viele davon, genauer gesagt um die 145 Millionen Tiere, sind in Asien beheimatet. Aber auch in den Nationalparks Kenias und Tansanias können Touristen dieses zu den Big Five gehörende Tier beobachten und bestaunen.

Wirtschaftliche Bedeutung der Büffelmilch

In vielen Ländern hat Büffelmilch eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Auf Büffelfarmen, die sich auch in der Nähe von Großstädten befinden, sorgen Büffel für die Milchversorgung. Länder, in denen das üblich ist, um die Bevölkerung mit Milch zu versorgen, sind Ägypten, Rumänien, Pakistan, Asien, Türkei und auch Italien. Insgesamt macht Büffelmilch 17 Prozent der gesamten weltweiten Milchmenge aus. Das Schützen der Tiere in Nationalparks dient also nicht nur der Erhaltung dieser Tierart, sondern auch dem Aufrechterhalten einer wichtigen Milchquelle.