Der Elefant – das größte existierende Landtier

Schon das Gewicht eines frisch geborenen Kalbs macht deutlich, wie groß und schwer ein ausgewachsener Elefant werden kann. Bis zu 100 kg kann ein Neugeborenes wiegen und daher kann ein Elefant im Laufe seines Lebens ein Gewicht zwischen zwei und fünf Tonnen erreichen und bis zu vier Meter groß werden. Trotzdem hat der Elefant neben anderen Tieren vor allem den Mensch als Feind. Auch ein Grund dafür, weswegen es heute nur noch drei Arten der zur Ordnung der Rüsseltiere gehörenden Elefanten gibt.

Nur noch drei existierende Arten, die geschützt werden müssen

Die enorme Größe der Elefanten konnte diese nicht davor bewahren, von Raubtieren und Menschen gejagt und dadurch in ihrem Bestand stark eingeschränkt zu werden. Das führte sogar soweit, dass es mittlerweile nur noch drei Arten gibt, die nur in bestimmten Regionen verbreitet sind. Zu den noch bestehenden Arten zählen der afrikanische Elefant, der Waldelefant und der asiatische Elefant. Einen geeigneten Lebensraum finden diese nur noch in den Savannen Afrikas, im tropischen Regenwald und in Westafrika. Um den Bestand nicht weiter zu gefährden und die Population der Elefanten zu vergrößern, finden immer mehr Elefanten in Nationalparks einen sicheren Lebensraum.

Natürliche Feinde und Nutzen für den Menschen

In der Tierwelt können lediglich Tiger und Löwen den Elefanten gefährlich werden, ansonsten haben diese keine natürlichen Feinde. Dennoch schaffen es diese Raubtiere vor allem Jungtiere zu töten und damit die Population einzuschränken. Der größte Feind ist jedoch der Mensch. Denn viele Jäger haben früher und heute noch vereinzelt Elefanten aufgrund der Stoßzähne gejagt und damit das Fortbestehen dieser Tierart enorm gefährdet. Da das mittlerweile verboten ist und Forscher sich in Nationalparks um das Fortbestehen dieser Tiere kümmern, wird ein Aussterben verhindert. Außerdem werden Elefanten von Menschen auch als Nutztiere zur Beförderung von Lasten oder als Attraktion in einem Zirkus genutzt.