Zu den Hyänen zählen verschiedene Arten

Die Hyänen gehören zur Familie der Säugetiere und werden zur Ordnung der Raubtiere gezählt. Arten, die zu der Gruppe der Hyänen gehören, können unterschiedliche Merkmale aufweisen. Drei Arten, die sich unterscheiden lassen, sind die Tüpfelhyäne, die Streifenhyäne und die Schabrackenhyäne. Außerdem ist auch der Erdwolf Teil einer Unterfamilie der Hyänen. All diese Arten kommen in unterschiedlichen Gebieten vor und weisen so im Bereich Körperbau und Nahrungsaufnahme wesentliche Unterschiede auf.

Unterschiedliche Ausprägungen bei Hyänen

Zunächst unterscheidet sich der Lebensraum. Die Tüpfelhyäne ist vor allem in Afrika in der Nähe der Sahara verbreitet, die Schabrackenhyäne bevorzugt Gebiete im Süden Afrikas, während der Erdwolf sich bevorzugt im Osten und Süden Afrikas aufhält. Die Streifenhyäne findet sich dagegen im Norden Afrikas. Neben den unterschiedlichen Lebensräumen, ist auch die ökologische Nische, die die verschiedenen Arten besetzt haben, jeweils eine andere. Streifen- und Schabrackenhyänen gelten als Aasfresser und ernähren sich also von Kadavern toter Tiere, Tüpfelhyänen erlegen ihre Beute dagegen selber und Erdwölfe nennen nur Termiten ihre Nahrung. In Bezug auf den Körperbau weicht vor allem der Erdwolf enorm von den anderen Arten ab. Dieser ist kleiner, leichter und weist eine Zehe mehr an den Vorderbeinen auf.

Bedrohung durch den Menschen

Vom Aussterben bedroht ist keine der Hyänen-Arten. Dennoch stellt der Mensch eine gewisse Bedrohung dar. Da Hyänen des Öfteren Weiden mit Nutztieren angreifen, die diese als Beute sehen, versuchen viele Menschen Hyänen zu bekämpfen. Außerdem stellen die Kadaver überfahrener Tiere eine weitere Gefahrenquelle dar. Wollen die Hyänen diese fressen, unterschätzen sie die Gefahr der Fahrzeuge und werden häufig ebenfalls überfahren. Von der IUCN, der International for Conservation of Nature and Natural Resources, werden aber nur die Schakal- und Schabrackenhyänen als gering gefährdet eingestuft, die anderen Arten sind dagegen nicht gefährdet.