Löwe und Leopard – gefährdete Säugetiere aus der Familie der Katzen

Der Löwe und der Leopard haben nicht nur gemeinsam, dass sie zu der Ordnung der Raubtiere und der Familie der Katzen zählen. Außerdem wurde deren Bestand durch die Jagd von Menschen enorm dezimiert. Die Anzahl der in freier Wildbahn lebenden Tiere ist stark geschrumpft. Aus diesem Grund sind immer mehr Löwen und Leoparden in afrikanischen Nationalparks beheimatet, um den Fortbestand auch noch in Zukunft zu sichern.

Der Löwe – das Rudeltier

Im Unterschied zu vielen anderen Tieren der Familie der Katzen, leben Löwen im Rudel zusammen. Doch der Lebensraum der nach dem Tiger zweitgrößten Katze ist durch den Menschen stark eingeschränkt worden. Nur noch in Afrika und in Gujarat, Indien sind Löwen verbreitet. Neben den Beständen in freier Wildbahn, die um fast 30 – 50 % auf 16.000 bis 30.000 in den letzten Jahren geschrumpft sind, bieten immer häufiger Nationalparks einen geeigneten Lebensraum. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 1,23 m und einer Länge von 1,70 bis 2,50 m zusätzlich eines bis zu einem Meter langen Schwanzes, steht der Löwe dem Tiger nur in der Länge nach. Die Höhe ist bei Löwen oft sogar ausgeprägter, als bei Tigern.

Fell, Gewicht und Maße an den Lebensraum von Leoparden angepasst

Je nach Lebensraum können Leoparden sehr unterschiedlich aussehen. In einem Wald lebende Leoparden weisen eine kleinere Körpergröße auf, als Tiere, die in einem offenen Lebensraum beheimatet sind. Auch die Farbe des Fells passt sich an die Lebensräume an. Das mit Rosetten bestückte Fell, ist in einer Waldgegend meist intensiver ausgeprägt, als bei den Tieren in offener Landschaft. Außergewöhnlich ist auch das schwarze Fell des zu der Art der Leoparden gehörenden Schwarzen Panthers. Dieser ist meist im Regenwald oder in hohen Lagen zu finden. Um einer noch weiteren Gefährdung des Bestandes zu entgehen, finden auch immer mehr Leoparden in Nationalparks einen Lebensraum, in dem die Jagd von Menschen keine Gefahr für ihre Population darstellt.