Zebras – die wilden Pferde

Zebras gehören zur Gattung der Pferde und es gibt mittlerweile nur noch drei Arten – die Grevyzebras, die Bergzebras und die Steppenzebras. Während das Pferd und der Esel, die zur selben Gattung gehören, für den Menschen zu weit verbreiteten Nutztieren geworden sind, konnte das Zebra nicht als solches genutzt werden, da es zu störrisch ist. Zebras sind Pflanzenfresser und  die Grevyzebras haben in Ostafrika einen geeigneten Lebensraum gefunden, die Steppenzebras im Sudan, Äthiopien und Südafrika und das Bergzebra von Angola bis Südafrika.


Zebras sind teilweise stark gefährdet

Wie bei vielen wild lebenden Tieren, stellt die Jagd der Menschen meist die größte Gefahr dar. Das ist auch bei Zebras nicht anders. Aus diesem Grund ist heutzutage nur das Steppenzebra nicht stark gefährdet, also vom Aussterben bedroht. Das Grevyzebra und das Bergzebra dagegen werden von der IUCN, der International for Conservation of Nature and Natural Resources, als 'endangered', also stark gefährdet eingestuft. Das hervorstechendste Merkmal sind die Streifen des Zebras, die eine Schutzfunktion gegenüber natürlichen Feinden haben. Damit kann sich das Zebra erfolgreich tarnen. Doch gegen einen Angriff von Menschen sind Zebras so nicht geschützt. Deswegen sorgt das Ansiedeln der gestreiften Pferde in Nationalparks für einen Fortbestand dieser Art.

Streifen haben wichtige Funktion

Vor allem in heißer Luft und vor Bäumen oder im Schilf erscheinen Zebras durch die Streifen für Feinde kaum sichtbar und können sich so vor möglichen Angriffen schützen. Neben Raubtieren, können die Streifen das Zebra außerdem für Insekten kaum sichtbar erscheinen lassen. Allerdings sind die Streifen nicht bei allen Zebra-Arten gleich. Die Streifen beim Grevyzebra liegen sehr nah aneinander, während die des Bergzebras weiter auseinander liegen. Beim Steppenzebra lässt sich die Ausrichtung der Streifen nicht so einfach beschreiben, doch meist tauchen dabei auch hellere, sogenannte Schattenstreifen auf. Untereinander können Zebras so Mitglieder der eigenen Familie besser erkennen.